{"id":546,"date":"2025-10-01T15:18:44","date_gmt":"2025-10-01T13:18:44","guid":{"rendered":"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/?p=546"},"modified":"2025-10-02T08:13:09","modified_gmt":"2025-10-02T06:13:09","slug":"nierenstaerkendes-gehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/index.php\/2025\/10\/01\/nierenstaerkendes-gehen\/","title":{"rendered":"Nierenst\u00e4rkendes Gehen"},"content":{"rendered":"\n<p>Dies ist ein Beispiel f\u00fcr medizinisches Qigong. Die Erkl\u00e4rung der \u00dcbung ist hier nur in der \u00dcbersicht gegeben. Interessierte sollten sich f\u00fcr weitere Details an einen Qigong-Lehrer wenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Was Qigong hier kann ist wohl mit dem vergleichbar, was ein Osteopath tut: Durch richtiges und ausreichendes \u00dcben sind wir in der Lage, einem Organ wieder die Eigenschwingung zur\u00fcckzugeben (sein &#8222;Yang&#8220;), es aus einer fixierten Lage zu befreien und damit die Selbstheilungskr\u00e4fte reaktivieren. Dies muss erfolgen, bevor das Organ nachhaltig Schaden erleidet (was sein &#8222;Yin&#8220; verringern w\u00fcrde).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nierenst\u00e4rkendes Gehen &#8211; die physische \u00dcbung<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei dieser \u00dcbung wird gegangen. Man beginnt mit dem rechten Fu\u00df. Mit dem Aufsetzen der Ferse wird einmal kurz eingeatmet, mit dem Aufsetzen des Fu\u00dfballens ein zweites Mal. Wenn man die Ferse des linken Beins aufsetzt, wird ausgeatmet, beim Aufsetzen des linken Fu\u00dfballens gibt es dann eine kurze Pause. Also Ein-Ein-Aus-Pause.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend man nun also den rechten Fu\u00df nach vorne bewegt, dreht sich auch der Oberk\u00f6rper nach vorne, man bewegt sich ganz bewusst in die Richtung des neuen Schritts. Beim Schritt nach links gibt es dann eine Drehung in die neue Richtung und so weiter. Die Drehung erfolgt dabei jeweils aus der Lendenwirbels\u00e4ule.<\/p>\n\n\n\n<p>Die H\u00e4nde werden dabei vor dem Bauch gehalten und zeigen mit den Handinnenfl\u00e4chen in den Bereich der Nieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die F\u00fc\u00dfe werden so auf den Boden gesetzt, dass die Zehen immer nach vorne zeigen. W\u00fcrde man die F\u00fc\u00dfe nebeneinander stellen, w\u00fcrden sich die Zehen ber\u00fchren. Man betont beim Gehen die Innenseite der F\u00fc\u00dfe, insbesondere die Ferse. Die Schrittl\u00e4nge betr\u00e4gt ca. einen halben Fu\u00df, man geht schulterbreit.<\/p>\n\n\n\n<p>Urspr\u00fcnglich hat es gehei\u00dfen, Kranke beginnen mit dem linken Fu\u00df (wie oben beschrieben, nur seitenverkehrt). Mittlerweile empfiehlt man den Wechsel zur halben Zeit (zuerst rechts, dann links beginnen). Genaueres dazu siehe n\u00e4chster Abschnitt.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt sollte man mindestens 20 Minuten gehen. Bei einer Krebserkrankung gibt es die Empfehlung, mehrfach am Tag diese \u00dcbung nach den eigenen M\u00f6glichkeiten zu wiederholen. Dabei sollte man sich nat\u00fcrlich nicht \u00fcberanstrengen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nierenst\u00e4rkendes Gehen &#8211; die Hintergr\u00fcnde<\/h2>\n\n\n\n<p>Wieso funktioniert nierenst\u00e4rkendes Gehen? (Grundlagen aus Barral[1] und Schwind[1])<br>Das hat was mit viszeraler Osteopathie, mit Psoasmuskulatur sowie Mobilit\u00e4t und Motilit\u00e4t zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch das Einatmen werden die Nieren vom Zwerchfell um einige Zentimeter nach unten gedr\u00e4ngt. Dabei gleiten sie entlang des Psoas-Muskels (siehe Barral). Dadurch ist einerseits das richtige Atmen wichtig: mit dem Einatmen \u00fcber dem rechten Bein dr\u00e4ngen wir die Nieren nach unten. Dann kommen die Psoas-Muskeln ins Spiel. Diese setzen an der Lendenwirbels\u00e4ule an und f\u00fchren innen durchs Becken an den Oberschenkelknochen. <\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Drehbewegung bei gleichzeitiger Kontrolle der Au\u00dfenrotation des Beines (&#8222;Zehen l\u00e4cheln sich zu&#8220;, Schritte genau nach vorne) dehnen wir diesen Muskel. Dabei ist es wichtig, dass wir aufrecht sind. Dies mobilisiert die Niere und tr\u00e4gt damit zu deren Mobilit\u00e4t und Motilit\u00e4t bei. Letzteres ist die Eigenbewegung des Organs, die f\u00fcr ein gesundes Organ unerl\u00e4\u00dflich ist. N\u00e4heres zur Motilit\u00e4t ist bei Barral[1] zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Was hat es auf sich, wenn wir mit dem linken Bein beginnen?<\/p>\n\n\n\n<p>Generell habe ich bemerkt, dass die \u00dcbung st\u00e4rker jene Niere anspricht, auf deren Seite wir den ersten Schritt machen und das Einatmen beginnen. Also wenn wir mit dem rechten Fu\u00df starten wirkt das mehr auf die rechte Niere, mit dem linken Fu\u00df auf die linke Niere.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich denke, dass der Beginn mit dem linken Fu\u00df neben der linken Niere auch die Milz mobilisiert. Die Milz ist nicht nur die wesentliche Abbaustation f\u00fcr rote Blutk\u00f6rperchen (&#8222;rote Milz&#8220;), sondern auch unser &#8222;Leithammel&#8220; unter den Lymphknoten. Daher war man wohl lange Zeit der Meinung, f\u00fcr Krebskranke sei es wichtig, mit dem linken Bein zu beginnen. Mittlerweile stimmt das nicht mehr. Neue Berichte aus China besagen, dass es die Handhaltung ist, die den Unterschied macht. Kranke &#8222;leiten ab&#8220;, zeigen mit den Fingern nach unten. Dies entspricht auch dem westlichen Wissen, dass man einen Tumor nicht mit Energie versorgen soll. Gesunde spiegeln die Energie (mit den Handinnenfl\u00e4chen, den Laogongs) auf ihre Nieren oder den Bereich dazwischen, unser Lebenstor (Mingmeng).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dies ist ein Beispiel f\u00fcr medizinisches Qigong. Die Erkl\u00e4rung der \u00dcbung ist hier nur in der \u00dcbersicht gegeben. Interessierte sollten sich f\u00fcr weitere Details an einen Qigong-Lehrer wenden. Was Qigong hier kann ist wohl mit dem vergleichbar, was ein Osteopath tut: Durch richtiges und ausreichendes \u00dcben sind wir in der Lage, einem Organ wieder die &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/index.php\/2025\/10\/01\/nierenstaerkendes-gehen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNierenst\u00e4rkendes Gehen\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"0","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-546","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/546","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=546"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/546\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":566,"href":"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/546\/revisions\/566"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=546"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=546"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=546"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}