{"id":480,"date":"2023-08-28T17:19:00","date_gmt":"2023-08-28T15:19:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/?p=480"},"modified":"2025-01-23T11:17:38","modified_gmt":"2025-01-23T10:17:38","slug":"die-achte-fan-huan-gong","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/index.php\/2023\/08\/28\/die-achte-fan-huan-gong\/","title":{"rendered":"Die achte Fan Huan Gong"},"content":{"rendered":"\n<p>Diese \u00dcbung hat es in sich. Ich denke,  mir ist erst mit ihr klar geworden, wie wichtig die Fan Huan Gong-\u00dcbungen f\u00fcr das Gleichgewicht sind. Ich habe nach dem Kennenlernen dieser \u00dcbung all die anderen nochmals neu betrachtet. Dies war ungef\u00e4hr 3 Jahre, nachdem ich die anderen kennenlernte. Insgesamt betrachtet w\u00fcrde ich sagen, diese \u00dcbung ist Bescheidenheit. Nur wenn man sich zur\u00fccknimmt, lernt man hier weiterzukommen. Die \u00dcbung selbst ist sehr schwer und es geht zumindest mir eher darum, dem \u00dcbungsziel m\u00f6glichst nahe zu kommen. Dies auch deshalb, weil das Ziel au\u00dferhalb der eigenen Fixpunkte, der eigenen Koordinaten liegt. Das achte Chakra ist au\u00dferhalb unseres K\u00f6rpers. Es schwebt \u00fcber dem Scheitel und genauso ist die \u00dcbung. Man muss seine Fixpunkte aufgeben, um die \u00dcbung durchzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese \u00dcbung hat mich dazu gebracht, die sechste in ihrer Originalform zu \u00fcben, aber auch die vierte neu zu betrachten. Doch nun zur \u00dcbung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die physische \u00dcbung<\/h2>\n\n\n\n<p>Wir stehen etwa schulterbreit, die Arme h\u00e4ngen locker entspannt nach unten. Dann steigen wir mit dem linken Fu\u00df eine halbe Schulterbreite nach au\u00dfen. Gleichzeitig geht dielinke Hand nach vorne und die rechte nach hinten, sodass beide Arme am Schluss waagrecht sind. Dadurch drehen wir den Oberk\u00f6rper in den Schultern ebenfalls um 90\u00b0.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem Moment der Konzentration drehen wir uns im Becken in die andere Richtung. Die Arme gehen in die gegengleiche Position, sodass nun die linke Hand nach vorne zeigt udn die rechte nach hinten. Wieder folgt ein Moment der Konzentration.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann geht die rechte Hand nach vorne, wir drehen uns ein bisschen zur\u00fcck. Gleichzeitig kommt die linke Hand, geht \u00fcber die gedachte Linie der Ausgangsstellung hinaus. Die rechte Hand wird abgewinklelt und die linke vollendet den Bogen, indem sie ungef\u00e4hr zwischen Schulter und Hand durchstreicht, so als w\u00fcrden wir eine Geige halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide H\u00e4nde beschreiben einen kontinuierlichen Bogen. F\u00fcr die linke Hand endet dieser an der linken Schl\u00e4fe, und zwar so, dass der \u00e4u\u00dfere Laogong an der Schl\u00e4fe liegt und die Kn\u00f6chel der Faust nach vorne zeigen. Der Bogen der rechten Hand endet an GB37 so, dass die Kn\u00f6chel der Hand nach hinten zeigen dun der \u00e4u\u00dfere Laogong auf GB37 auf der rechten H\u00fcfte liegt. Die H\u00e4nde bilden dabei die Taiji-Faust.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann geht das ganze Gewicht auf das linke Bein und wir neigen uns in der H\u00fcfte nach vorn. Gleichzeitig geht das rechte Bein nach hinten, bis schlie\u00dflich Oberk\u00f6rper und rechtes Bein waagrecht eine Gerade bilden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann drehen wir uns in der H\u00fcfte so, dass unsere rechte H\u00fcfte nach oben zeigt. Auch die Zehen des rechten Beines zeigen damit zumindest nach vorne. Gleichzeitig geht unser Blick dorthin, wo wir das achte Chakra vermuten, nach oben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer kurzen Phase der Konzentration senken wir das rechte Bein wieder in die Ausgangsstellung, richten uns auf, die Arme h\u00e4ngen entspannt neben dem K\u00f6rper. Nach einem oder auch einigen Atemz\u00fcgen wiederholen wir die \u00dcbung spiegelgleich auf die andere Seite.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ganze wiederholen wir viermal.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die energetische \u00dcbung<\/h2>\n\n\n\n<p>Mir zeigt diese \u00dcbung, dass der Weg das Ziel ist. Ich \u00fcbe sie nun wohl schon zwei Jahre, aber ich bin immer noch froh, wenn ich von den acht Versuchen einen oder zwei so halbwegs hinbekomme. Vor allem der Blick nach oben ist eine Herausforderung und auch nochmals eine deutliche Steigerung gegen\u00fcber der sechsten Fan Huan Gong.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-04acd8fa9651e67ddd2bde8acfcea124\"><strong>Das achte Chakra ist au\u00dferhalb von uns. Es schwebt \u00fcber unserem Scheitel. Dementsprechend ist ja auch die \u00dcbung und der Blick geht in diese Richtung. Damit sind wir erstmals in der Lage, uns sozusagen von au\u00dfen zu sehen,  aus der Vogelperspektive. Diese Erkenntnis war f\u00fcr mich eine au\u00dferordentliche. Die unteren sechs Chakren sind mit dem Ich verkn\u00fcpft, das siebte ist das G\u00f6ttliche und trennt uns damit vom achten. Im achten stehen wir jetzt \u00fcber all diesen Dingen und die 8. Fan Huan Gong erm\u00f6glicht diesen Zugang durch beharrliches \u00dcben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese \u00dcbung zeigt auch mehr als alle anderen dass man durch beharrliches \u00dcben besser wird. Nicht jeden Tag, aber doch immer wieder ein bisschen mehr. Das ist es, was Qigong f\u00fcr mich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch nun zu den Details. Bereits ganz am Anfang ist es schwierig. Wenn ich den Fu\u00df links oder rechts absetze (je nachdem, in welchem Teil man in der \u00dcbung ist), so steht er fast immer ein St\u00fcck vor dem Standfu\u00df. Es f\u00fchlt sich nicht so an, als w\u00e4re ich auf gleicher H\u00f6he, wenn mir das doch manchmal gelingt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mir die \u00dcbung auch in der Videoaufzeichnung angesehen. Da ist mir aufgefallen, dass meine Fu\u00dfspitze vom in der Waage gehobenen Bein nicht nach unten zeigt, sondern bereits zu 45 Grad verdreht ist. Seither achte ich auf dieses Detail. Oft braucht es den dritten oder gar vierten Durchlauf, bis mir irgendwas gelingt und diese \u00dcbung hat mir auch gezeigt, warum man Qigong-\u00dcbungen genau (oder besser mindestens) viermal machen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Schwierig ist dann die Drehung in der H\u00fcfte, um den Blick vom Boden weg zu richten. Meist komme ich da in eine instabile Lage, bei der ich froh bin, wenn ich die \u00dcbung irgendwie beende. Das Ziel sollte aber sein, stets die Kontrolle zu haben und in jeder beliebigen Situation verweilen zu k\u00f6nnen. Ich arbeite dran!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese \u00dcbung hat es in sich. Ich denke, mir ist erst mit ihr klar geworden, wie wichtig die Fan Huan Gong-\u00dcbungen f\u00fcr das Gleichgewicht sind. 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