{"id":342,"date":"2021-05-17T09:29:49","date_gmt":"2021-05-17T07:29:49","guid":{"rendered":"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/?p=342"},"modified":"2025-01-23T11:15:08","modified_gmt":"2025-01-23T10:15:08","slug":"die-sechste-fan-huan-gong","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wbachleitner.ddns.net\/index.php\/2021\/05\/17\/die-sechste-fan-huan-gong\/","title":{"rendered":"Die sechste Fan Huan Gong"},"content":{"rendered":"\n<p>Diese \u00dcbung hei\u00dft JING GANG FU HU &#8211; Der Torw\u00e4chter b\u00e4ndigt einen Tiger<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die physische \u00dcbung<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn wir aus der f\u00fcnften \u00dcbung kommen, haben wir die H\u00e4nde vor Dantian, ansonsten auf Dantian. Die F\u00fc\u00dfe sind eng geschlossen nebeneinander, die Zehen schauen nach vorne.<\/p>\n\n\n\n<p>Die H\u00e4nde gehen nach links unten, ungef\u00e4hr vor die linke Seite des Bauchs. Die Handfl\u00e4chen zeigen dabei nach unten, die Arme sind ziemlich gestreckt, aber nicht durchgestreckt. Der Oberk\u00f6rper bleibt aufrecht. Gleichzeitig stellen wir den linken Fu\u00df auf die Fu\u00dfspitze, ebenfalls ein bisschen nach links und nach vorne. Das Bein ist gestreckt. Nun beschreiben wir mit den H\u00e4nden einen Kreis, wobei die Handfl\u00e4chen am Kreis bleiben. Wenn sich die H\u00e4nde unten wieder treffen, schauen die Handinnenfl\u00e4chen nach vorne oben und sind ungef\u00e4hr \u00fcber dem linken Knie. Mit einer schnellen Bewegung gehen nun die H\u00e4nde und das Knie gleichzeitig hoch, das Knie bis der Oberschenkel waagrecht ist, die H\u00e4nde bis vor den Bauch. Die Fu\u00dfspitze zeigt nach unten. Die H\u00fcfte ist soweit m\u00f6glich ge\u00f6ffnet, das Knie zeigt nach links, der Unerschenkel zeigt senkrecht nach unten.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide H\u00e4nde formen die Taiji-Faust, bei der der Daumen auf den Fingern\u00e4geln der anderen Finger liegt, die Hand aber auch nicht ganz geschlossen wird, sodass man noch durchsehen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-green-cyan-color has-text-color\">Ab dieser Stelle gibt es zwei Varianten, die zweite ist ab dieser Stelle im n\u00e4chsten Kapitel beschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun werden die H\u00e4nde zum oberen Rand des Beckens gezogen, die linke Hand zum linken Rand, die rechte Hand zum rechten Rand. Kurz vor dem K\u00f6rper drehen wir die H\u00e4nde in den Handgelenken, sodass die Kn\u00f6chel nun nach unten zeigen. Gleichzeitig stellt sich der linke Fu\u00df auf, die Zehen schauen nach links vorne (wie das linke Knie auch). Wir ziehen die F\u00e4uste nach oben, die Faust bildet dabei jeweils das unterste Ende des Arms. Dabei bleiben die F\u00e4uste jeweils etwas au\u00dferhalb und vor dem K\u00f6rper. Wir ziehen die F\u00e4uste so weit dies geht nach oben, \u00fcber den Kopf. Dadurch, dass der linke Fu\u00df nach links gedreht ist und wir das Gleichgewicht halten m\u00fcssen, neigt sich der K\u00f6rper ein bisschen nach rechts. Am Ende der Bewegung drehen wir die F\u00e4uste dann nach oben, sodass der Daumen die h\u00f6chste Stelle bildet. Gleichzeitig senken wir wieder die Zehen des linken Fu\u00dfes, sodass diese zum Boden zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun folgt eine Streckung. Die F\u00e4uste gehen noch ein bisschen nach oben, der K\u00f6rper richtet sich wieder gerade und gleichzeitig kommt das linkeKnie wieder nach vorne.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun kommen die F\u00e4uste im Bogen wieder herunter zu den H\u00fcften, das Knie bleibt auf der H\u00f6he der H\u00fcften, also der Oberschenkel waagrecht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-green-cyan-color has-text-color\">Hier kommt die herausfordernde \u00dcbung wieder zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst wenn die F\u00e4uste \u00fcber dem Becken sind, beginnt der n\u00e4chste Teil. Die F\u00e4uste beschreiben einen Kreis, beginnend nach hinten, streifen an den H\u00fcften (Gallenblase 30), gehen im Bogen nach vorne und \u00f6ffnen sich. Dieser Kreis wird mit den H\u00e4nden wieder ungef\u00e4hr auf der Ebene der H\u00fcftknochen beschrieben. Am Ende  bilden die H\u00e4nde ein loses Gef\u00e4\u00df, die Handinnenfl\u00e4chen schauen nach oben, die H\u00e4nde haben immer noch einen Abstand, sodass die Arme angenehm und locker bleiben. Gleichzeitig senkt sich die linke Fu\u00dfspitze auf den Boden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun kommt das \u201eEinholen\u201c. Die H\u00e4nde ziehen das Gesammelte zum K\u00f6rper, bewegen sich auf Dantian zu. Gleichzeitig kommt der Fu\u00df zur\u00fcck in die Ausgangsstellung.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem Mal Durchatmen beginnt dasselbe auf der rechten Seite. Wir wiederholen die \u00dcbung links und rechts je viermal.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-vivid-green-cyan-color has-text-color\">Die physische \u00dcbung, etwas herausfordernder<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn wir das Knie weit zur Seite gestreckt und den Unterschenkel locker nach unten h\u00e4ngen haben, die H\u00e4nde als Hohlf\u00e4uste vor den Beckenknochen, drehen wir den Unterschenkel nach hinten. Gleichzeitig bewegt sich der Oberk\u00f6rper nach vorne, sodass wir in einer Stellung enden, zu der die westliche Gymnastik &#8222;Waage&#8220; sagt, also der Oberk\u00f6rper waagrecht, ebenso das ausgestreckte Bein. All diese Bewegung wird begleitet durch die beiden F\u00e4uste, die von den Beckenknochen jeweils auf ihrer Seite bis \u00fcber den Kopf hinaus geschoben werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich strecken wir uns in der Horizontalen, die Arme bilden einen Halbkreis \u00fcber dem Kopf, die Faustinnenseiten zeigen nach vorne. Das Bein wird gestreckt, der Fu\u00df abgewinkelt, sodass die Zehen nach unten schauen. So verharren wir kurz, bevor wir die Stellung wieder aufl\u00f6sen, und zwar so:<\/p>\n\n\n\n<p>Die Arme senken sich seitlich des K\u00f6rpers, das Knie geht wieder zur Seite, der Unterschenkel h\u00e4ngt wieder ohne Anspannung nach unten. Das Knie dreht sich weiter, bis es in der normalen Stellung vor dem K\u00f6rper ist, aber immer noch so, dass der Oberschenkel waagrecht zum Boden bleibt. Die F\u00e4uste landen schlie\u00dflich neben den H\u00fcften, die Innenseiten der Arme zeigen nach oben. All das ist eine Bewegung, alle B\u00f6gen beginnen und enden zur selben Zeit, zumindest ungef\u00e4hr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-green-cyan-color has-text-color\">Nun geht es wieder oben weiter<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die energetische \u00dcbung bzw. Anmerkungen zur \u00dcbung<\/h3>\n\n\n\n<p>Diese \u00dcbung ist symmetrisch und laut unseren Lehrern kann man sie nach links oder nach rechts beginnen. Ich beginne sie nach links und wenn der Leser keine Gr\u00fcnde hat, es anders zu machen, sollte er es auch so tun, ganz einfach, um eine Entscheidung zu treffen und es dann immer gleich zu machen. Ein wesentlicher Teil von Qigong ist der Automatismus, dass man nicht nachdenken muss, sondern die \u00dcbung von selbst kommt. Au\u00dferdem brauche ich auch am Schluss weniger Nachdenken, wann ich den achten Teil der \u00dcbung hinter mir habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00dcbung ist sehr schwer mit geschlossenen Augen. Nachdem ich sie zu unregelm\u00e4\u00dfig mache, habe ich mich entschlossen, die Augen wieder offen zu lassen. Wichtig ist, dass man einen sch\u00f6nen Atemrhythmus dazu findet und dass man sie wirklich viermal auf jede Seite \u00fcbt. Lasst Euch Zeit mit der \u00dcbung und versucht, den Atemrhythmus f\u00fcr Euch zu finden. Ihr werdet sehen, es gibt Bewegungen, die man nur mit dem Einatmen oder mit dem Ausatmen in Einklang bringen kann. Generell atmet man aus, wenn es nach unten geht und ein, wenn es nach oben geht. Ihr werdet sehen, dass alleine diese \u00dcberlegungen die \u00dcbung rund und rhythmisch machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch etwas herausfordernder wird sie, wenn man das Bein nach hinten wegstreckt. Diese \u00dcbung gibt einem sehr viel an K\u00f6rpergef\u00fchl, weil man sehr in seiner Mitte sein muss, um sie ohne umzufallen auszuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-906dd3c83c5a6e301ee0a62ac764bbaa\">Bezogen auf das 6. Chakra kann man erst dann seine Intuition richtig nutzen, wenn man (halbwegs) frei von den Einfl\u00fcssen der unteren Chakren ist. Das 6. Chakra bef\u00e4higt uns, Dinge zu sehen, zu h\u00f6ren und zu f\u00fchlen, die weit au\u00dferhalb unseres &#8222;normalen&#8220; Wahrnehmungsbereichs sind. Wenn wir mit uns selbst nicht im Reinen sind, beziehen wir die Erlebnisse zu sehr auf das, was wir sehen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-c6289ae799d95da37a54772e504b58bb\">\u00c4hnlich ist es mit der \u00dcbung. Sie ist ziemlich herausfordernd und vor allem in der schwierigeren Form nur machbar, wenn man eine gute K\u00f6rperbeherrschung hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese \u00dcbung hei\u00dft JING GANG FU HU &#8211; Der Torw\u00e4chter b\u00e4ndigt einen Tiger Die physische \u00dcbung Wenn wir aus der f\u00fcnften \u00dcbung kommen, haben wir die H\u00e4nde vor Dantian, ansonsten auf Dantian. Die F\u00fc\u00dfe sind eng geschlossen nebeneinander, die Zehen schauen nach vorne. 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